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Osterwold-Halle: Bühne frei für Püst

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Die Stadt setzt auf Kunst und Kultur: Andreas Püst soll mit seinem Theater Lauenburg künftig den Betrieb der Heinrich-Osterwold-Halle organisieren.

(ea) Lauenburg – Die Politiker im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen, Wirtschaft und Tourismus waren sich bei ihrer Sitzung am 6. Juni einig: Den Betrieb in der Heinrich-Osterwold-Halle soll künftig das Theater Lauenburg mit Andreas Püst organisieren. Um die Form zu wahren, wird ein kurzes Interes­sens­bekundungs­verfahren durchgeführt – und wenn keine Einwände folgen, wird Püst in der nächsten Sitzung der Zuschlag erteilt. Damit könnte das Theater Lauenburg – eine gemeinnützige, haftungsbeschränkte Unter­nehmergesell­schaft –vermutlich schon zum 1. August 2012 den Betrieb der bis dahin turnusmäßig aufgefrischten Halle übernehmen. Ein Beirat soll als Kontroll- und Schlich­tungs­instanz fungieren. Was den Theaterchef, der den Hallenbetrieb bereits organisiert, besonders freuen dürfte: Die politische Willens­bekundung erfolgte einstimmig.

„Über die vertraglich noch zu vereinbarenden Details werden wir uns sicher einig werden“, sagte Stadtent­wick­lungs­amts­leiter Reinhard Nieberg unserer Redaktion nach der Sitzung. Im Kern war es nur noch um die Entscheidung gegangen, ob die Stadt Betreiber der Halle bleibt und dafür einen Hausmeister beschäftigt oder einen der Interessenten betraut, die ihren Hut in den Ring geworfen hatten: Andreas Püst mit seinem gemeinnützigen Ansatz und Ralf Storjohann, der die Halle als Ergänzung zum „Mosaik“ gewerblich betreiben wollte. Die Politiker folgten am Ende einstimmig dem Wunsch der örtlichen Kulturszene, die den Theaterchef bei seiner Bewerbung ausdrücklich unterstützte. Mit dem Votum sollten die monatelangen Strittigkeiten ausgeräumt sein, die Andreas Püst zuletzt sogar mit Einstellung seines Theater­betriebs drohen ließen.

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250 Besucher fasst Lauenburgs größtes und gut zu erreichendes Kulturhaus an der Elbstraße 145a.

Klar ist: Die Stadt Lauenburg wird im Wesentlichen auch künftig für die laufenden Energiekosten, Grundreinigung und Reparaturen aufkommen. „Natürlich muss der Betreiber sorgsam mit der Ausstattung und den Kosten umgehen“, so Nieberg, der sich durchaus eine dynamisch angepasste Deckelung „als Anreiz“ vorstellen kann. Das Theater Lauenburg dürfte neben der Belegungs­planung die meisten laufenden Arbeiten inkl. Hausmeisterei und Hallen­reinigung nach Veran­stal­tungen sowie die Gastronomie übernehmen, die für Kostendeckung sorgen soll. Nach Püsts Vorstellung sollen in der Halle vor allem „Veran­stal­tungen der Lauenburger Kultur­schaf­fenden, ein abwechs­lungs­reiches Programm aus Kleinkunst, Theater und Konzerten sowie Veran­stal­tungen der Politik/Verwaltung“ stattfinden – jedoch keine Messen, Flohmärkte, Tanzveran­stal­tungen, Familienfeiern und Veran­stal­tungen mit kommerzieller Ausrichtung.

(Foto: Albrecht)

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