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Werner Schinko. Gezeichnet, gedruckt, gemalt

11. Juli 2010 bis 14. November 2010


Ausstellung in der Alten Synagoge Hagenow, Hagenstr. 48


Krähe.jpg

Werner Schinko: Kräh nur, Kräh! Handsiebdruck 1998

Die Ausstellung „Werner Schinko. Gezeichnet, gedruckt, gemalt.“ wird am kommenden Sonntag, dem 11. Juli 2010, um 15 Uhr in der Hagenower Alten Synagoge in der Hagenstraße 48 eröffnet. Der Künstler Werner Schinko wurde 1929 im böhmischen Ort Wurzelsdorf im Dreiländereck zwischen Deutschland, Polen und Tschechien geboren. Seit 1946 lebt er, mit Ausnahme seiner Studienjahre, in Röbel an der Müritz. Werner Schinko studierte von 1950 bis 1955 an der Kunsthoch­schule Berlin-Weißensee und arbeitet seither als freischaf­fender Grafiker. Er war einer der wichtigsten Buchil­lust­ratoren der ehemaligen DDR, vor allem für Kinderbücher und niederdeutsche Literatur, und arbeitet bis heute rege weiter.

In der Ausstellung werden Druckgrafiken und teils kolorierte Zeichnungen aus dem reichen Schaffen des Künstlers gezeigt. Einen Schwerpunkt bilden dabei Arbeiten zur jüdischen Geschichte, u. a. Ansichten von Synagogen. Hier entwickelt sich eine besondere Verbindung zum Ausstel­lungsort. Weitere Schwerpunkte der Schau bilden Landschafts- und Stadtansichten aus Mecklenburg, autobiog­raphische Erinnerungen und Tierdar­stel­lungen, bei denen der stille Humor Werner Schinkos in besonderem Maße deutlich wird. Neugierig schauen die Tiere, insbesondere Katzen, dem Treiben der Menschen zu.

Der junge Hagenower Gitarrist Jan-Erik Krüger wird die Ausstellungseröffnung musikalisch umrahmen. Außerdem besteht die Möglichkeit, Kaffee und Kuchen zu sich zu nehmen. Die Werke Werner Schinkos sind bis zum 14. November dienstags und donnerstags von 9.00 bis 12.00 und 14.00 bis 17.00 Uhr und sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr nach Anmeldung im Museum in der Alten Synagoge zu sehen.

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