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Eisen und Kunststoff verarbeitet zu einer eindrucks­vollen Tier-Plastik.

Der Kreispräsident öffnete seine Atelier-Werkstatt
Multitalent Meinhard Füllner

(gh) Pogeez - Noch bis zum 22. August verwandeln sich Dorfge­mein­schaftshäuser in Galerien für Kunsthand­werker, Bildhauer und Maler; es gibt Lesungen, Konzerte und ein breitgefächertes Kulturprogramm in einzelnen Dörfern. Neu ist in diesem Jahr, dass sich Kreispräsident Meinhard Füllner künstlerisch mit einbringt.

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Aus einem Baumrindenstück entwickelte Füllner diese naturnahe Kleinplastik.

„Mein ganzes Leben habe ich Freude daran, künstlerisch kreativ zu sein. Früher waren es Feder-, Rötel- und Bleis­tift­zeich­nungen, die ich meist in der Natur nach Skizzen gemacht habe. Später kamen dann Kleinplastiken hinzu, Acrylbilder, plastische Arbeiten mit verschiedenen Materialien.“ Wenn Füllner (69) von seinen Arbeiten berichtet, kann er auf einen reichen Schatz von Exponaten zurückblicken. Darunter sind Entwürfe für die Publikationen von "Dörfer zeigen Kunst“, das Pogeezer Dorf-Wappen, Objekte und Installationen, Lampen und vieles mehr. Alle vereint sie, die handwerklich saubere Verarbeitung und die Neigung des aktiven Kommunal­politikers, mit natürlichen Materialen zu arbeiten. Figürlich bis mäßig abstrakt sind seine Werke.

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Plastische Acrylbilder sind eine Spezialität von Meinhard Füllner. Hier sind es Kraniche, die ihn faszinierten.

Dabei fällt auf, dass der aus Pogeez gebürtige Füllner, ungewöhnliche Sujets verknüpft und eine geerdete, bodenständigen Ausrichtung hat. Die Weite der Landschaft am Ratzeburger See, die Tierwelt aber auch die großartigen Fundstücke, die es in der Feldmark gibt, inspirieren ihn zu seinen Arbeiten.

Gern führte er rzkultur durch die fast professionell ausgestatteten Werkstätten für Holz und Metall, um dann in die Atelier – und Ausstellungsräume zu kommen. Hier zeigte der agile und für alle Kunst- und Kunsthand­werklichen Facetten aufge­schlossene Füllner, seinen ganzen Schatz an kreativen Arbeiten. Aus Borken, alten Hölzern oder Metallstücken entstanden kreative Objekte. Großformatige Acrylbilder mit plastischen Verfremdungen stehen neben formschönen Klein-Plastiken.

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Das Ehepaar Füllner in Pogeez.

Füllner ist an Kultur (nicht nur) in der Region äußerst interessiert. Als gern gesehenen Zeitgenossen kennen ihn Veranstalter von Konzerten, Lesungen und Vernissagen, die er oft mit seiner Ehefrau Christiane besucht. Beide diskutieren unkon­ventionell und lebhaft über die Notwendigkeit der Kunstförderung und der damit verbundenen Bildungsarbeit, ohne die die Gesellschaft arm dran wäre.

Breit ist auch seine berufliche Ausbildungs-„Plattform“, denn er hat eine Bäckerlehre abgeschlossen und als Pädagoge und Kunsterzieher gearbeitet. rzkultur sagte Füllner:“Als junger Mann habe ich eine ausgesprochen gute und wertvolle Ausbildung als Feinmechaniker bei Dräger in Lübeck erhalten, die hat mich geprägt.“

Seine kreativen Talente nutzte er oft als Entspannung vom anstrengenden Job des Profi-Politikers, der auf Kreis- und auf Landesebene Jahrzehnte aktiv in der CDU tätig ist, darunter 16 Jahre lang im Landtag von Schleswig-Holstein.

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Experimen­tier­freudig ist Meinhard Füllner mit Formen und Farben. Hier ein Modell eines Bullen, der in einer viel größeren Form einmal entstehen wird.

Die Arbeiten von Kreispräsident Meinhard Füllner sind mit Werken von anderen Künstlern aus der Gemeinde vom 31. Juli bis zum 22. August in Pogeez im Dorfge­mnein­schaftshaus, Seeweg, in Pogeez zu sehen. Öffnungszeiten: Immer am Wochenende von 13 bis 18 Uhr.

(Fotos: Gerkens-Harmann)

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